Lesungen

La casita – Geschichten aus Cuba – Lesung mit Chris Doerk

Chris Doerk ist eine populäre Sängerin, die seit vielen Jahrzehnten eine enge Beziehung zu Cuba hat, wo sie mehrere Jahre ihres Lebens verbrachte. Die Erinnerungen an ihre Zeit in Cuba haben Doerk zu ihrem Buch „La Casita“ inspiriert, das Geschichten über das Land, seine Menschen, über Begegnungen und Erlebnisse dort erzählt. Nebenbei offenbart sie eine noch völlig unbekannte Seite von sich.

Der Berliner Kurier schrieb über das Buch:

Ob mit Strubbelkopf oder Zöpfchen, ob im Super-Mini oder in Latzhose – fröhlich burschikos sang sich Chris Doerk einst auf Spitzenplätze der DDR-Hitliste. Jetzt kommt sie mit leisen Tönen: „La casita“ heißt das Buch. Darin erzählt der Schlager-Star Geschichten aus Kuba. La casita, das direkt am Strand von Cojimar in Havanna gemietete Häuschen war seit Ende der 70-er Jahre für Chris Doerk der Mittelpunkt ihrer zweiten Heimat . Und lieferte den Anlass für ihr Erstlingswerk. „Bei einem Orkan 1993 war das Haus vom Meer verschlungen worden“, sagte sie zum KURIER. „Das machte mich unwahrscheinlich traurig, weil ich hier sehr glückliche Stunden verlebt habe.“ „La casita“ (Verlag Das Neue Berlin, 12,90 Euro) – ohne zu politisieren erzählt die heute in Kleinmachnow lebende Doerk auf 160 Seiten mit vielen Fotos von lebensfrohen Menschen, vom Alltag unter Palmen, von Mangelwirtschaft und Voodozauber. Eine enge Freundschaft verband sie mit „Papa Gregorio“. Der einstige Koch und Kapitän auf Hemingways Yacht war Anfang des Jahres erst im stolzen Alter von 105 Jahren gestorben. Mit dem 1968 gedrehten DEFA-Film „Ein heißer Sommer“ – noch heute im Osten ein Kultfilm – eroberten Chris Doerk und ihr Ex-Mann Frank Schöbel als Jung-Verliebte ein Millionen-Publikum. Und in Kuba war die sympathische Frau durch zahlreiche Gastspiele so beliebt, dass Fans ihren Kindern den Vornamen Chrisdoerk gaben.

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